Titel:Gevelke

Schrijver:Schoon , Greta
Uitgever:Krips Repro
Genre:Kunst & Cultuur
ISBN:9064979030
Illustrator:Thie , Rika
Vertaler:Engels , Jur (Gronings )
Oorspronkelijke titel:Gevelke
Bijzonderheden:1986. formaat 21-21cm, 23blz, 1e druk, Inleiding Jan Kooistra, Illustraties Rika Thie, 23 blz nieuwstaat
Prijs:€ 4.00



Beschrijving:
Dit van de Oostfriese boekje werd door Jur Engels in het Gronings vertaald.
 Duitstalige bibbliografie van Greta Schoon : 

SCHOON, Greta

geb. 11.7.1909 Spetzerfehn
gest. 7.3.1991 Leer
luth
Lyrikerin, Kindergärtnerin

Die weit über den ostfriesischen Raum hinaus bekannte niederdeutsche Dichterin Greta Schoon hat mit ihrer Lyrik gezeigt, daß auch im Dialekt die Themen der modernen Zeit, die Einsamkeit des Menschen, seine Verstrickung in Schuld und seine Suche nach Sinn, gültig gestaltet werden können.Greta Schoon wird als zweites von vier Kindern des Börchert Loets Schoon und seiner Ehefrau Gesche, geb. Herten in Spetzerfehn geboren. Dort besucht sie ab 1915 die Volksschule und wechselt 1919 zur Höheren Töchterschule nach Aurich. In den Jahren 1928 bis 1931 besucht sie in Bremen eine Frauenschule mit einem sozialpädagogischen Seminar und wird dort zur Kindergärtnerin ausgebildet. In diesem Beruf arbeitet Greta Schoon von 1934 bis 1936 als Mitglied einer Schwesternschaft in Brasilien. Von dort wird sie nach Wittenberg versetzt. Hier trennt sie sich von der Schwesternschaft und arbeitet bis 1945 erst in Wiesmoor, dann in Wittmund. Nach Kriegsende arbeitet sie bis 1950 im elterlichen Betrieb. Von 1950 bis 1954 ist sie als Kindergartenleiterin in Edewechterdamm und Hesel tätig, bis sie nach Emden gelangt. Dort ist sie fünf Jahre lang bis 1959 im Arbeiterviertel Transvaal tätig, wo sie neben ihrer Arbeit im Kindergarten auch sozialpädagogische Aufgaben übernehmen muß. Im sozialen Umfeld der Emder Hafenarbeiter entstehen viele ihrer Kinderlieder, u.a. das allseits bekannte "Mien lüttje Lateern". Nach ihrer Zeit in Emden arbeitet Greta Schoon in Leer und tritt dort 1970 in den Ruhestand. Sie unternimmt erneut eine Reise nach Brasilien und arbeitet von 1975 bis 1981 in der Beratungsstelle für Erziehungs-, Ehe- und Lebensfragen in Leer mit.Die Stationen des Lebens der Greta Schoon sind durch zwei Aspekte - die sich auch in ihrer Dichtung widerspiegeln - geprägt: das "Jemanden verlieren" und das "Sich durchsetzen müssen". In ihrer Kindheit steht sie zwischen ihrer zwei Jahre jüngeren Schwester, die ihrem Willen lautstark Geltung verschafft, und ihrem älteren Bruder, der ihr körperlich überlegen ist. Eine tiefe Beziehung verbindet sie mit ihrem Vater. Als Sechsjährige trifft sie der Tod des Vaters - er fällt im Ersten Weltkrieg - sehr hart. Greta Schoon, die mit ihren Geschwistern schlecht zurechtkommt und zu ihrer Mutter, die den elterlichen Geschäftshaushalt mit Gaststätte und Post führen muß, kein enges, von Gefühlen getragenes Verhältnis findet, zieht sich in sich selbst zurück. Früh erlebt sie die Trennung vom Elternhaus. Um eine höhere Schulbildung zu erlangen (ein Wunsch des Vaters), muß sie als Zehnjährige nach Aurich und lebt dort bei einem kinderlosen Ehepaar, das sie sehr streng erzieht. Hier wird sie gut behütet, aber die Wärme fehlt. Ihr späteres Engagement für Kinder findet hier sicher seinen Ursprung. Bezeichnend für Greta Schoons Lebensweg ist auch die Tatsache, daß sie ihre erste Stelle als Kindergärtnerin ausgerechnet in Brasilien annimmt. Voraus geht dieser Entscheidung eine schwere Enttäuschung im zwischenmenschlichen Bereich, von der sie sich eigentlich erst in späten Jahren durch das Schreiben von Gedichten, als eine Art Selbsttherapie, befreien kann. Damals entflieht sie der sie bis an das Existentielle bedrohenden Realität. Die fromme Schwesternschaft, der sie, um die Stelle bekommen zu können, beitritt, und die ihrem Drang nach Freiheit der Persönlichkeit eigentlich entgegensteht, nimmt sie in Kauf.Greta Schoons dichterischer Weg ist lang und von Selbstzweifeln begleitet. Schon als Jugendliche in der Höheren Töchterschule reimt sie hochdeutsch. Sie, die plattdeutsch aufgewachsen ist, findet Gefallen an der für sie neuen hochdeutschen Sprache und arbeitet spielerisch mit ihr. Später führt sie ein gereimtes Tagebuch im Stile der Romantiker. Entscheidend für Greta Schoons schriftstellerischen Werdegang ist die Begegnung mit Peter Zylmann. Er unterrichtet als Deutschlehrer am Wandsbeker Gymnasium. Auf Grund freundschaftlicher Verbindungen mit der Familie Schoon führt Greta ihm 1947 kurzzeitig den Haushalt. Zylmann setzt sich kritisch mit Greta Schoons Gedichten auseinander und vermittelt ihr erstes schriftstellerisches Handwerkszeug. Er ist es auch, der einen Kontakt zu Wilhelmine Siefkes herstellt. Siefkes und Zylmann machen Greta Schoon Mut, sich von der angelernten Schulsprache Hochdeutsch zu trennen und in ihrer Muttersprache Plattdeutsch zu schreiben. Ab Mitte der fünfziger Jahre schreibt Greta Schoon dann nur noch plattdeutsch, vor allem zunächst ihre Kinderlieder und Märchen, die sie für ihre tägliche Arbeit im Kindergarten gebraucht; sie veröffentlicht auch gelegentlich in Zeitungen und Zeitschriften. Greta Schoons Lebensstil, als junge Frau ohne eigene Familie alleine zu leben, entspricht nicht unbedingt dem gängigen Verhaltensmuster der damaligen Zeit. Sie hat es aber geschafft, sich dem gesellschaftlichen Druck zu widersetzen; sie geht nicht halbherzig eine Ehe ein, um den Normen ihrer Umwelt zu entsprechen. Zu tief sitzt der Schmerz des Verlierens in ihrem Innersten fest. Um diesen Schmerz für sich bearbeiten zu können, sucht sie lange nach einer dichterischen Form. Es gibt Phasen, wo sie bis zu drei Jahre lang überhaupt nicht mehr schreibt, weil sie glaubt, diesem Suchen nach einer neuen Form nicht gewachsen zu sein. Anfang der sechziger Jahre üben Gedichte von Marie Luise Kaschnitz und vor allem von Rose Ausländer einen großen Einfluß auf Greta Schoon aus. Sie findet den Mut, sich von äußeren Formen der Dichtung (vor allem der plattdeutschen Dichtung) zu befreien, um so das, was sie innerlich beschäftigt, zu beschreiben. Sie wird dabei zur scharfsinnigen Analytikerin ihrer selbst und ringt mit jedem Wort.Erst im fortgeschrittenen Alter von 68 Jahren tritt Greta Schoon 1977 mit einem Gedichtband an die breite (tm)ffentlichkeit. Ihre Werke sind beim Erscheinen völlig ausgereift und überzeugen Publikum und Kritiker gleichermaßen. Die dabei neben die Kindergedichte und Liedtexte gestellte reimlose Lyrik Greta Schoons macht ihre Entwicklung hin zur Abstraktion, zur immer intensiveren (Ver-)Dichtung deutlich. Sie setzt Maßstäbe, die noch lange nachwirken werden. (tm)ffentliche Ehrungen unterstreichen ihr dichterisches Vermögen: 1979 erhält sie das Künstlerstipendium für Literatur des Landes Niedersachsen; 1980 den Freudenthal-Preis für plattdeutsche Dichtung; 1981 den Klaus-Groth-Preis für Niederdeutsche Dichtung; 1984 die renommierte Roswitha-von-Gandersheim-Gedenkmedaille; 1990 die Ubbo-Emmius-Medaille der Ostfriesischen Landschaft.WerkeKuckuckssömmer, Leer 1977 [Niederdeutsche Gedichte]; Dat wi överleven, Göttingen 1983 [Niederdeutsche Gedichte und Prosa]; Van de runne Mann, Göttingen 1987 [Märchen, niederdeutsch und hochdeutsch]; Dat Bladenhuus, Leer 1990 [Niederdeutsche Gedichte und Prosa].ÜbertragungenGiovanni N a d i a n i, Dagli assetati campi. Poesie e traduzinoni dall'opera poetica di Greta Schoon, Ravenna 1984; Gevelke, Meppel 1986 [Märchen, niederdeutsch und Groninger Mundart, übertragen von Jur Engels].VertonungenGünter Maurischat, Kinnerriemels, 8 Lieder für Singstimme und Klavier nach Texten von Greta Schoon (LP), Viersen 1987; Jan Cornelius, En Vögelfeer, Plattdeutsche Lieder nach Gedichten von Greta Schoon (CD), Wilhelmshaven 1992; zahlreiche weitere Vertonungen verstreut.NachlaßPrivatbesitz, Leer.LiteraturJürgen B y l, Siet güstern. Ein Gedicht von Greta Schoon, in: Ostfriesland. Zeitschrift für Kultur, Wirtschaft und Verkehr, 1973, H. 4, S. 2-4; d e r s., Zwei Ansichten des Plattdeutschen. Zum 70. Geburtstag zweier plattdeutscher Schriftsteller, in: ebd., 1979, H. 3, S. 23-26 (Portr.); Ewald C h r i s t o p h e r s, Biographisches und Literarisches über Greta Schoon, in: Ostfreesland. Ein Kalender für Jedermann 63, 1980, S. 180; Heiko P o s t m a, Greta Schoon, in: Profile, Impulse. Niedersächsische Künstlerstipendiaten 1979 bis 1981. Bildende Kunst, Musik, Literatur, Hannover 1981, S. 228-233 (Portr.); d e r s., Die Sprachmeisterin. In: Niedersachsen literarisch, Band 3, Bremerhaven 1983, S. 141-142; Claus S c h u p p e n h a u e r, Greta Schoon, in: ders. (Hrsg.), Lexikon niederdeutscher Autoren, Leer 1981, Loseblattausg. (Schriften des Instituts für niederdeutsche Sprache. Reihe: Dokumentation; Nr. 2); Greta Schoon, in: Niedersachsen literarisch. Hrsg. von D. P. Meier-Lenz und K. Morawietz, Bremerhaven 1981, S. 420-424; Heinz von der W a l l, Laudatio an'n 4.10.1980 in Soltau, Bibliothek Waldmoehl, in: Preisträger der Jahre 1979-1982, Rotenburg/Wümme 1982, S. 40-44 (Portr.); Joachim H a r t i g, Laudatio auf Greta Schoon, in: Stiftung F.V.S. zu Hamburg. Verleihung des Klaus-Groth-Preises 1981 an Frau Greta Schoon, Leer, und des Richard-Ohnsorg-Preises 1981 an Herrn Heinz Busch, Kiel, am 18. September 1981 in der Klosterkirche zu Medingen, Hamburg 1982, S. 7-12; Marga K o o l, Het ien en aander aover Greta Schoon, in: Roet 4, 1982, Nr. 1, S. 5-8; Fokko V e l d m a n, Greta Schoon, in: Krödde 2, 1983, Nr. 6, S. 1-5; Ewald C h r i s t o p h e r s, Zum Werk von Greta Schoon, in: Ostfreesland. Ein Kalender für Jedermann 68, 1985, S. 156; Gerd S p i e k e r m a n n, "Bi't Schrieven gah ik van mi sülvst ut." Fragen an Greta Schoon, in: Dat en Spoor blifft. Ulf Bichel zum 60. Geburtstag am 9.4.1985. Hrsg. von Friedrich W. Michelsen und Gerd Spiekermann, Göttingen 1985, S. 143-149; Jan K o o i s t r a, Dodendau över Kinnerslaap over de dichteres Greta Schoon, in: Jaarboek Stichting Zannekin 9, 1987, S. 17-28; Rudolf L a n g e, Dat wi överleven - sparsam mit dem Wort. Laudatio anläßlich der Vergabe der Roswitha-Gedenkmedaille 1984 an Greta Schoon, in: Katalog Roswitha-Gedenkmedaille 1983-87, Dokumentation zum Literaturpreis der Stadt Bad Gandersheim, Bad Gandersheim 1988, S. 24-37; Plattdütsch Land un Waterkant 66, 1989, H. 2 [Sonderheft zum 80. Geburtstag von Greta Schoon] (Portr.); Dor reep en. Greta Schoon zum 80. Geburtstag, in: Ostfriesland-Journal 1989, Nr. 7, S. 39 (Portr.); Ulf B i c h e l, Harmonie im Widerspruch. Greta Schoon zum 80. Geburtstag am 11. Juli 1989, in: Quickborn 79, 1989, S. 184-188; Joachim B ö g e r, Die Aktualität von Greta Schoon. Eine Gedichtinterpretation, in: ebd., S. 188-194; Monika S t o c k h a u s e n, Niederdeutsche Lyrik mit präziser Aussage. Der Leeraner Autorin Greta Schoon zum 80. Geburtstag, in: Harlinger Heimatkalender 40, 1989, S. 20-22; Ich lebe vor dem Horizont, in: Ostfriesland-Journal 1991, Nr. 10, S. 19-23; Jan C o r n e l i u s, Wat blifft is en Woort. Zum Tode der Lyrikerin Greta Schoon, in: Ostfriesland-Journal 1991, Nr. 4, S. 56-59 (Portr.)



Klik hier om het boek te bestellen »



Winkelwagen
Top 5 boeken

Nijboer Boeken | Zuiderweg 11, 9269 TX, Veenwouden, Tel. 0511-472185
jordans for salejordans for salejordans for salesac longchamp pas cher